Donnerstag, 31. Mai 2012

Nochmal Vogue 8669 ...

Vogue 8669
... diesmal in etwas geänderter Form.


Und zwar habe ich hier das Vorderteil im Bauch- und Hüftbereich etwas gerafft.




Die Farbe ist mal völlig neu für mich bzw. an mir, aber sie war in meinem neuen Farbpass enthalten und sie gefällt mir sehr gut- ist mal was anderes.

So, nun will ich mich seit langem mal wieder an eine Hose wagen und hoffe, dass es keine Nerven- Zerreissprobe wird. Wir werden sehen!




Dienstag, 29. Mai 2012

Meine Güte,....

.... wie die Zeit verfliegt! Inzwischen ist der kurze Urlaub in Südtirol auch schon wieder vorbei und der Alltag hat einen wieder fest im Griff.
Eigentlich wollte ich ja direkt im Anschlusspost Tragefotos von meinen beiden Wickelkleidern zeigen. Aber daraus ist leider nichts geworden, denn ich konnte sie überhaupt nicht tragen. 5 Kleider hatte ich im Koffer, aber getragen habe ich fast nur Jeans und Shirts. Es war wettermässig wie im Herbst- kalt und sehr windig bis stürmisch. Lediglich an unserem ersten Urlaubstag schien die Sonne etwas (trotz starkem Wind). Wir besuchten den botanischen Garten in Meran, Schloss Trautmannsdorf und ich konnte wenigstens mal meine neue Kombi, bestehen aus Schmetterlings-Shirt und Leinenrock ausführen und auf Alltagstauglichkeit testen. Und das war auch gut so, denn dabei erwies sich der Rock doch als ein Teil für die Tonne bzw. Altkleidersack. Aber nun erstmal von vorne!

Ihr erinnert Euch doch bestimmt noch an diesen Stoff?!


Daraus ist nun dieses Shirt mit leichten Wasserfallausschnitt und 3/4 langen Ärmeln entstanden.

Als Grundschnitt habe ich den Vogue 8669 dafür verwendet. Allerdings war mir der Wasserfall zu gering und ich habe ihn im Ausschnittbereich um etwa 3cm zusätzlich aufgedreht. Beim Originalschnitt  war der Wasserfall für meinen Geschmack nichts Halbes und nichts Ganzes.

Als Kombination zum Shirt hatte ich einen perfekt dazu passenden, dünnen, graumelierten Leinenstoff gefunden. Daraus sollte ein Rock in einer sportlichen Version entstehen.
Einen passenden Schnitt hatte ich in dieser aktuellen Ausgabe entdeckt.



(Beim Anklicken der Fotos, wie immer grösser!)

Hier nun der Rock:


Alle Nähte wurden mit weissem Nähgarn doppelt abgesteppt. Da ich beim Zuschnitt geschlafen und mich verschnitten habe, reichte der Stoff dann nicht mehr für sämtliche Belege und so musste ich mir anderweitig mit buntem Baumwollstoff  aushelfen.


Das Ergebnisse fand ich dann doch ganz gut, peppt es ein wenig auf (auch wenn`s keiner sieht, aber ich weiss es ja und es ist für mich ;-)).

Zusammen sieht`s dann so aus:


Und hier noch ein Tragefoto:


Und da sieht man nun auch, warum der Rock nicht in den Schrank, sondern in den Sack wandert!
 1.) Er hat seitliche Eingrifftaschen, die leicht aufsperren und die Hüfte somit noch zusätzlich verbreitert. Ok., das könnte man beheben, aber es geht ja noch weiter.
 2.) Der Rock hat nach kurzem Sitzen unschöne Falten im Bauchbereich, die einen noch fetter wirken lassen, als es die Seitentaschen schon tun.
 Und 3.) ... der Hauptgrund: der Rock ist ohne Gehschlitz! Ich dachte, das geht schon so. Ist ja schliesslich vom Schnitt auch so vorgesehen. Aber der Alltagstest hat gezeigt, dass Treppensteigen (selbst niedrige Stufen) nur mühsam mit hochgezogenem Rock möglich ist. Ins Auto kommt man damit nur, wenn man beide Beine gleichzeitig ins Auto wuchtet. Und vom Toilettengang möchte ich gar nicht erst anfangen ;-).
 Neee, neee.... das ist nix für mich- also gleich weg damit. Und den Mann freut`s, der findet Röcke im Jeans-Stil schon immer scheusslich und diesmal hat er leider recht!!! Oft erkennt man das leider nicht schon vorm Spiegel, sondern erst auf Fotos.

Hier noch  Fotos vom Ausflug "Schloss Trautmannsdorf":





Der Shirt-Schnitt Vogue 8669 kommt gleich im nächsten Post nochmal zum Einsatz, aber in etwas abgewandelter Form.

Freitag, 11. Mai 2012

Und weiter geht`s mit Schmetterlingen!

So langsam kehrt auch hier bei uns der Frühling ein, aber wirklich nur gaaanz langsam. Letzte Woche, auf meiner Walking-Runde sah es immer noch ziemlich winterlich und schnee-mässig aus und stellenweise doch sehr rutschig mit  Turnschuhen im Schnee.


Ich kann mich nicht erinnern, wann es Anfang Mai noch soviel Schnee hatte und der Winter ist hier ja sowieso sehr lang, da sehnt man sich nach Frühling.

Aber nun sind auch hier die warmen Temperaturen angekommen und ich habe nun viel Lust und Nachholbedarf an Kleidern (denn im Schrank hängt seit meiner Ausmist-Aktion kaum noch etwas Brauchbares) und die sollen möglichst sehr farbenfroh und Alltagstauglich sein.

Als Schnitt habe ich mir dieses Wickelkleid ausgesucht, dass mit den kurzen Flügelärmelchen.
Der Schnitt ist von Butterick Nr. 5454:


Und hier mein Kleid:



Bei diesem Stoff konnte ich nicht wiederstehen, denn die leuchtenden Farben der Schmetterlinge sind echt der Wahnsinn. Wahnsinn- das war auch der Zuschnitt, denn die Anordnung der Schmetterlinge hat mich schon bei der Schnittauswahl in den Wahnsinn getrieben. Ein Wickelkleid sollte es sofort werden, dass war schon mal klar. Aber der Musterrapport von knapp 1 Meter gab keine Kleiderlänge her (ausser Mini natürlich ;-). Erschwerend kam noch hinzu, dass das Muster in einer Stoffbreite immer versetzt war, doppelter Stoffzuschnitt ausgeschlossen! Ich wollte also die Gruppe der dicht gedrängten Schmetterlinge unten für das Rockteil und das Muster nach oben hin ruhiger auslaufen lassen. Das verbraucht leider viel Stoff, aber es lohnt sich.


Den Ausschnitt habe ich entgegen der Anleitung mit einer schmalen Blende versehen, da der Jersey doch hauchdünn und flutschig ist. Das gibt dem Ausschnitt zusätzlichen Halt (und mir mehr Sicherheit ;-)).
Ach ja,... "hauchdünn und flutschig", dass ist auch der Grund, warum es keine Tragefotos gibt. Der Jersey verzeiht absolut nichts und setzt alles ins Blickfeld, jedes noch so kleine Pölsterchen wird gnadenlos aufgezeigt. So bleibt mir nichts weiter übrig, als mir hierfür noch ein leichtes Seidenunterkleid zu nähen. Wie man auch auf dem Foto erkennen kann, ist der Stoff durch den sehr hellen beige-grauen Grund leicht durchscheinend. 


Und da der Jersey so dünn und flutschig war, bekamen die Säume alle einen welligen Rollsaum verpasst, der auch gut zum Stil des Kleides passt.

Da der Schnitt mir sehr gefallen hat, gab es gleich noch ein zweites Kleid aus einem Animal-Print-Jersey. Dazu dann im nächsten Post mehr.

Jetzt muss ich noch schnell Koffer packen und das ein oder andere Teil noch bügeln, denn morgen früh geht es nach Südtirol- mal eine Woche ausspannen, Velofahren und leckeres Essen geniessen. Die neuen Kleider und noch ein paar weitere Kleidungsstücke, die in letzter Zeit entstanden sind, kommen natürlich mit in den Koffer und da ergibt sich bestimmt noch die ein oder andere Gelegenheit schöne Tragefotos für Euch zu schiessen ;-).

Übrigens, an meinem Abnehmziel bin ich immer noch dran und gerade kurz vorm zweiten Etappenziel. 9 Kilo sind inzwischen geschafft, aber das letzte Kilo der Etappe hält sich etwas hartnäckig. Aber das wird schon, ich habe ihnen jedenfalls weiterhin den Kampf angesagt und solange es weiter nach unten und nicht nach oben geht, bin ich schon zufrieden!

Bis bald und ein wunderschönes Wochenende wünscht Euch
Sabine!!!




Freitag, 9. März 2012

Mal wieder ein kurzes Lebenszeichen ...

.... von mir!
Bestimmt hat sich der treue Leser unter Euch schon gefragt, warum es hier in meinem Blog von Monat zu Monat immer ruhiger wird. Nun, dass ist nicht mit einem Satz erklärt und ich muss dafür ein wenig ausholen.
Vor ca. 1 1/2 Jahren wurde bei mir Diabetes diagnostiziert. Auf der Suche nach der richtigen Medikamenteneinstellung nahm ich im Laufe des letzten Jahres ca. 10 Kilo zu. Trotz eiserner Disziplin und der Unterstützung einer professionellen Ernährungsberaterin ging mein Gewicht Monat für Monat immer um ca. 1 Kilo rauf. Da ich schon immer ein wenig mit meinem Gewicht kämpfe, könnt Ihr Euch wahrscheinlich vorstellen, wie frustrierend das Ganze für mich war. Noch nie in meinem Leben habe ich so penibel auf meine Ernährung geachtet und es hat doch nichts genutzt. Die Lust am Nähen ist mir da wirklich vergangen und es hat mir auch ein wenig Angst gemacht, wo das noch hinführen soll.
Doch dann endlich die Erlösung: Meine Hausärztin fand dann endlich heraus, dass meine Gewichtszunahme mit der Einnahme und Kombination zweier Medikamente zusammenhing. Gott sei Dank konnte auf andere Tabletten ohne dieser unerwühnschten Nebenwirkungen umgestellt werden. Mit Beginn des neuen Jahres hatte ich mir nun fest vorgenommen, wieder mehr für mich zu tun. Die 10 Kilo mussten unbedingt wieder weg. Als Ziel habe ich mir 15 Kilo weniger vorgenommen, aufgeteilt in -5kg-Etappen. Für jede geschaffte Etappe gibt es eine Belohnung zur weiteren Motivation.
Ich mache jetzt keine Wunderdiät, sondern bewege mich mehr und esse ein klein wenig weniger, dass ist schon alles. Zur Unterstützung und Kontrolle habe ich mir so einen Pedometer (Schrittzähler) zugelegt und meine Motivation ist so hoch, wie noch nie.
 Nun, die Pfunde purzeln schneller als ich gedacht hätte. Inzwischen habe ich seit Anfang Januar -6 kg geschafft und bin stolz wie Bolle über meine Disziplin. Ein Rock, den ich erst im Januar genäht habe, ist mir bereits schon wieder zu weit. Daher lohnt es zur Zeit nicht wirklich, mir figurnahe Kleidung zu nähen. Pippas Dress muss also noch ein klein wenig warten.
 Somit war nun vor kurzem auch mein erstes Etappenziel erreicht und die erste Belohnung fällig. Nein, nein,... es gab nicht etwa ein schönes Stück Sahnetorte ;-). Sondern ich gönnte mir eine professionelle Farb- und Stilberatung. So etwas wollte ich schon lange mal machen, wobei es mir mehr um die richtigen Farben ging. Meinen Stil habe ja eigentlich im grossen und ganzen schon gefunden, aber es gibt ja nichts, was man nicht noch optimieren könnte ;-).
Vor vielen Jahren hatte ich schon mal so eine Farbberatung im Rahmen eines Bewerbungstrainings gemacht, war aber damit sehr unzufrieden. Damals hatte ich kastanienbraun- gefärbtes Haar und war damit bei der Dame (innerhalb weniger Sekunden) logischerweise ein Herbsttyp ;-), was ich definitiv nicht bin.
Diesmal war alles ein bisschen anders. Die Beraterin hat sich für die Farbanalyse sehr viel Zeit genommen und liess mich vorab entscheiden bzw. sollte und musste ich ein gutes Gespür dafür bekommen, welche Farben mir standen oder nicht. Sie stimmte anschliessend lediglich zu oder wiedersprach, was aber nie vorkam.
Und das kam nun dabei raus:




Das ist nun meine Farbpalette und ich bin richtig glücklich damit. Man geht ja mit einem gemischten und auch etwas ungutem Gefühl zu so einer Beratung. Denn was mache ich, wenn da Farben für mich optimal sind, ich sie aber überhaupt nicht mag bzw. ich meine Lieblingsfarben nicht mehr tragen sollte. Zum Glück hatte ich bisher doch ein gutes Gespür für "meine Farben".

Normalerweise sortiere ich zum Jahresbeginn immer meinen Kleiderschrank aus, doch diesmal hatte ich bewusst noch die Beratung abgewartet. An falschen Farben musste ich lediglich ein paar khaki-farbene und Kamelbeige Oberteile bzw. ein paar Figurungünstige Sachen aussortieren.
Und das muss alles weg:


Ja, ja... ganz richtig: Kamelbeige gehört definitiv nicht zu meinen Farben und somit sollte ich eigentlich auch meinen neuen Max-Mara-Mantel aussortieren. Aber das ist das Einzige, wo ich eine Ausnahme mache- ehrlich!!! Da hängt mein Herz so dran.

Und da nun viel Platz in meinem Schrank ist und ich aufrund meiner neu eroberten Kleidergrösse ein paar Neuanschaffungen anstehen. Hier ein Buch, dass ich sehr empfehlen kann:

Ein sehr schönes Buch mit auch sehr lustigen und charmanten Illustrationen.
 

Es liest sich sehr schnell durch und es sind auch ein paar sehr nützliche Tipps für Kombinationsmöglichkeiten darin.
Übrigens, was die Kombinationsmöglichkeiten betrifft, habe ich nun durch meine gezielten Farben festgestellt, dass ich auch viel weniger Kleidungsstücke im Schrank brauche. Bisher war mein Schrank voll und doch liess sich vieles nicht miteinander kombinieren. Da gab es nämlich bei mir zum Einen die Farbtöne aus dem Warmtonbereich und die Farben aus dem Kalttonbereich. Beides lässt sich nicht miteinander kombinieren und dadurch hatte ich zu viele Sachen im Schrank und oft doch nichts zum Anziehen. Da ich nun weiss, dass ich ein kalter Farbtyp bin, brauche ich mich auch nur noch auf die kalten bzw. meine Farben zu konzentrieren. Das erleichtert ungemein!!!

Bei meinem Stofflager muss ich die Farbauswahl natürlich auch noch vornehmen und ich merke jetzt schon, dass mir dieses natürlich sehr viel schwerer fällt, als bei meinem Kleiderschrank. Irgendwie tut das doch noch ein bisschen mehr weh!

Aber trotzdem habe ich heute ein wenig Lust zu nähen. Gestern hat es zwar noch geschneit, doch heute scheint herrlich die Sonne und ich habe richtig Lust auf Frühling.

Für ein Frühlings-Shirt ist der Stoff doch superschön die kräftig pinkfarbenen Schmetterlinge heben sich so toll von dem zart gestreiften schwarz-weissen Grund ab. Der Stoff wirkt herrlich frisch und passt auch super zu meinem Farbtyp ;-). Na ja, und T-Shirts nähen geht immer, die wachsen ja auch mit.

Euch allen wünsche ich ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel Sonnenschein,
Eure Sabine
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Freitag, 10. Februar 2012

Ein Satz mit x,....

... das war wohl nix!

Für mein Kleid (Pippas Dress) und zwar für das drappierte vordere Oberteil hatte ich mir ganz kurzfristig bei Alfatex einen Seidenchiffon im dunkelsten Marine-Farbton bestellt. Den Zuschnitt des Wollstoffes für dieses Kleid, hatte ich solange zurückgestellt.
Heute morgen war der bestellte Stoff schon bei der Post dabei. Doch schon beim Auspacken merkte ich, dass dieser Stoff leider unter "Fehlkauf" zu verbuchen ist. Irgendwie hatte ich mir den Seidenchiffon etwas gefälliger als normalen Chiffon aus Polyester vorgestellt. Das war ein Irrtum!

Hier habe ich mal den Wollstoff über die Büste drappiert.
Er ist etwas schwer im Fall, obwohl der Stoff sehr dünn ist.
Fällt ja eigentlich ganz gut und somit werde ich das ganze Kleid komplett aus diesem Stoff nähen.

Den Chiffon zu drappieren, diese Mühe habe ich mir gar nicht erst gemacht. Man sieht schon beim "lose auf den Tisch werfen", wie steif das Material ist.


Ich wollte bei diesem Kleid einfach mal mit diesen doch gegensätzlichen Materialien spielen.

Nun ja,... da kann man später bestimmt noch ein paar schöne Stoffblumen daraus basteln.


P.S.: Ich möchte mich bei Euch allen ganz, ganz herzlich für Eure liebe Kommentare zum Mantel bedanken. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr überrascht ich über so viel positives Feedback war und habe mich darüber natürlich riesig gefreut. Das spornt an zu neuen Taten ;-).
Vielen Dank und ein superschönes Wochenende wünscht Euch

Eure Sabine 
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Sonntag, 5. Februar 2012

Endlich- Mein "inspiriert bei Max Mara"- Mantel (Finalfotos!)

So, ... lange hat es ja nun gedauert, bis ich Euch endlich die Fotos vom Mantel zeigen konnte. Aber nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen und nicht gross rumlabern!

Erstmal pur:

Und dann mal mit dem Kragen:


Hinten mit Gehschlitz:


der war zwar vom Schnitt her in dieser Mantellänge nicht vorgesehen. Aber ich hatte so meine Bedenken und wollte nicht, dass der Mantel alle paar Schritte dann vorne wieder aufklafft- man kennt das Problem ja vom Bademantel, da ist man ja auch ständig am Zuppeln, damit er zuhält.

An den Seiten gab es noch Eingriffstaschen- das Einzige, was mir an diesem Mantel noch nicht so gut gefällt. Sie geben manchmal einen kleinen Einblick des Futters frei und sitzen selten perfekt an der richtigen Stelle.

An den Innenseiten des Kragens und des Revers habe ich kleine Knöpfe für den Fellkragen angenäht (die sind dann von aussen nicht sichtbar).


Der heutige Praxistest hat aber gezeigt, dass ich sie nochmal gegen etwas grössere Knöpfe austauschen muss. Die Schlaufen sind aus Gummiband und ziehen sich beim Tragen etwas in die Länge und rutschen dadurch vom Knopf.

Hier bei der Bewegungsfalte des Futters habe ich ein bisschen mit dem Stichmusterprogramm meiner Nähmaschine gespielt.


Hier die Zwischenpaspel, die ich Euch ja schon in einem separaten Post bei der Verarbeitung gezeigt habe:



Alle Nahtzugaben wurden stufig zurückgeschnitten, damit der Wollstoff schön flach aufliegt und keinen dicken Wulst gibt. Für die abgesteppten Ziernähte habe ich extra-starkes Garn und einen grossen 5er Stich gewählt.



Und nun endlich die Tragefotos:

mal mit Fellkragen,


*flüster* Hier drückt sich etwas unschön der dicke Pullover durch, den ich darunter getragen habe- bitte ignorieren!




hier kann man das Problem mit den Eingriffstaschen ganz gut sehen, weiss aber leider nicht, wie ich es beheben kann. Mit kleinen Riegeln ober- und unterhalb des Eingriffs habe ich die Tasche schon fixiert- reicht aber noch nicht ganz aus.

Und hier ohne Fellkragen, was mir persönlich besser gefällt!




Und zum Abschluss noch ein paar Fotos von unserem heutigen Spaziergang:

Das kleine Kälbchen fand ich so süss, es hat uns als Einziges ganz aufmerksam und neugierig verfolgt- ich glaube, das war Liebe auf den ersten Blick mit uns beiden ;-)!








Das Wetter war heute ein richtig herrliches Sonntagswetter mit viel Sonnenschein, trotz Kälte. Da konnte man einfach nicht drinnen bleiben.

Euch wünsche ich noch einen schön ausklingenden Abend und einen guten Start in die neue Woche!

Grüssli, Eure Sabine
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Donnerstag, 2. Februar 2012

Winterimpressionen- Achtung frostig!

Seit Jahresbeginn bin ich bemüht, mal wieder mehr für mich zu tun und vor allem, mich wieder mehr zu bewegen - man wird ja sooo faul. Heute hat endlich mal wieder die Sonne ganz leicht durch die Eiseskälte durchgeblinzelt und da gab es kein Pardon für mich- egal wie kaaaaalt. Damit der innere Schweinehund nicht wieder siegt, bin ich direkt von der Arbeit los, um gleich eine Runde um unseren Heidsee zu laufen. Durch die Kälte stockte einem fast der Atem, aber der viele Schnee glitzernd vor den frostigen Temperaturen- einfach traumhaft anzuschauen. Und als pflichtbewusster Blogger die Kamera dabei und ein paar Fotos für Euch gemacht ;-).

Die etwas milchigen Bilder liegen nicht an meiner Kamera, das ist wirklich die eiskalte Luft.



Der See ist normalerweise um diese Zeit dick zugefroren und es kreuzen überall Winterwanderwege über den See. Dieses Jahr war es bisher aber nicht kalt genug und so ist der See ruhig und leer, ein sehr seltenes Bild hier im Winter.








Das Schild ist in dem hohen Schnee fast verschwunden. Ähnlich sieht es an unseren Strassenrändern auch mit den Verkehrsschildern aus- kaum noch sichtbar und in den Schneemassen fast weg.
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